Was ist Logopädie?

Sie beinhaltet Beratung, Diagnostik, individuelle und interdisziplinäre Therapie.

  • Die STIMME

  • Die STIMME

    Die Stimme ist der durch die Stimmlippen eines Menschen erzeugte und in den Mund-, Rachen- und Nasenhöhlen modulierte Schall. Die Stimme wird vom Menschen zur Übermittlung von Informationen in Form von Sprache und anderen Lauten eingesetzt.

    Stimmstörungen sind Erkrankungen der Stimme. Sie entstehen durch organische oder funktionelle Ursachen.

    • funktionell bedingte Erkrankungen der Stimme (z.B. durch Überlastung, durch Veranlagung, durch „falschen“ Stimmgebrauch oder durch psychogene Ursachen)
    • organisch bedingte Erkrankungen der Stimme (z.B. bei chronischen Entzündungen, Fehlbildungen, organischen oder traumatischen Veränderungen)
    • Rhinophonien und Rhinolalien
  • Die SPRACHE

  • Die SPRACHE

    Die Sprache bezeichnet die aus Wörtern bestehende, also verbale Kommunikation. Sie ist die erfolgreichste Kommunikationsform des Menschen.

    Unter einer Sprachstörung oder einem Sprachfehler versteht man eine Störung der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Der Sprachaufbau und das Sprachvermögen sind hierbei stark beeinträchtigt. Sprach- und Sprechstörungen können gemeinsam auftreten.

    • erworbene Sprachstörungen (Aphasien) nach Schlaganfällen, Hirntumoren und –operationen, degenerativen Erkrankungen, Schädel-Hirn-Traumen und entzündlichen Prozessen
    • kindliche Sprachstörungen (Störungen des Spracherwerbprozesses) z.B. bei allgemeinen Entwicklungsverzögerungen, Hörstörungen oder geistigen und körperlichen Behinderungen
  • Das SPRECHEN

  • Das SPRECHEN

    Das Sprechen ist der Vorgang des auf zwischenmenschlicher Interaktion ausgerichteten Gebrauchs der menschlichen Stimme, wobei artikulierte Sprachlaute erzeugt werden. Bei einer Sprechstörung oder einem Sprechfehler ist die Erzeugung von Lauten betroffen (motorisch-artikulatorische Fertigkeiten). Wichtig ist auch hier zu bemerken, dass Sprach- und Sprechstörungen gemeinsam auftreten können.

    • Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
    • Störungen der Sprechmotorik (Sprechapraxie, Dysarthrie/Dysarthrophonie)
    • Störungen der Artikulation
  • Das SCHLUCKEN

  • Das SCHLUCKEN

    Das Schlucken ist ein sehr komplexer Vorgang. Dieser Vorgang dient dazu, Nahrung und Speichel aus der Mundhöhle in den Magen zu befördern, so dass die Luftwege dabei geschützt bleiben. Eine Schluckstörung ist eine erhebliche Beeinträchtigung für unser Wohlbefinden und bedarf einer Abklärung. Diese Beeinträchtigung des Schluckaktes kann viele Ursachen haben.

    • neurogene Schluckstörungen (z.B. nach Schlaganfällen, bei degenerativen Erkrankungen, Schädel-Hirn-Traumen)
    • tumorbedingten Schluckstörungen
    • myofunktionelle Störungen
    • Fütterstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter